Braunibraunbärhustenmedizin – Teil 11

Der Abschied und die Vollendung der Honigmedizin

Früh am Morgen wachen die beiden Bärenfreunde auf. WeissiEisbär macht sich heute auf den Weg nach Hause. Die Sonne scheint wunderbar warm und der kleine Eisbär freut sich auf seine Eltern und Geschwister. Der Heimweg ist ihm vertraut und er ist schon aufgeregt ob er einen von seinen Freunden am Nachhauseweg wieder treffen wird. Braunibraunbär gibt ihm noch einige Ratschläge, damit er den richtigen Weg findet. Naja, immer die Augen offen halten, dann geht alles gut. Die Sachen für die Heimreise sind gepackt, jetzt fehlt nur noch der Honigtopf. Braunibraunbär saust in sein Zimmer und wie immer herrscht ein wunderbares Durcheinander. Wo ist die Honigmedzin, der Bär sucht, unter dem Regal, im Bett, am Fenster, im Schrank, unter den Spielsachen, nirgend wo ist sie zu finden. Das kann nicht sein, gestern war sie noch da. Verzweifelt schaut er noch einmal alle Schachteln, Schränke durch aber es ist kein Topf zu finden. Was mache ich nur, denkt er und setzt sich mitten in das heillose Chaos in seinem Zimmer. Wo bleibst du, tönt es von draußen und er hört Schritte näher kommen. Jetzt wird es ernst. Die Türe geht auf WeissiEisbär und Mama Braunbär kommen ins Zimmer und schauen ganz verwirrt auf das angerichtete Durcheinander und  mitten drinnen sitzt ein trauriger kleiner Bär. Was ist denn da passiert, fragt Mama. Die Honigmedizin ist nicht mehr da, piepst es aus einem braunen Wollknäuel.

Mein lieber Sohn, die habe ich doch schon längst für deinen Freund gut eingepackt, damit er sie wohlbehalten zu seinen Eltern bringen kann. „Mama……., du,du, bist die Beste!“ brummelt er jetzt ganz erleichtert. Die beiden Bärenkinder nehmen sich bei der Hand, so wie es gute Freunde machen und laufen nach draußen. Endlich kann der kleine Waldbär, noch ein Geheimnis über die Honigmedizin erzählen:

„Ich habe einen Freund weit weg von hier, im fernen Osten, es ist der Pandabär. Er hat mir von seiner Heimat eine Wunderwurzel mitgebracht. Ich habe ein Stück in den Honigtopf gegeben und jetzt ist diese Medizin vollkommen“. Wow, staunt der weiße Freund, das ist wirklich ganz etwas Wertvolles. Dieser Saft gibt Bärenkraft, hihi ein schöner Spruch findet Braunibraunbär.

Jetzt aber wird es Zeit, um Aufzubrechen, die Freunde verabschieden sich mit dem Bärengruß:

Mit den Füßen wird getrommelt,
in die Hände wird geklatscht,
mit der Stimme wird gebrummt,
Brrrrauahhh, das ist Bärenkraft.

INGWER, die Wunderwurzel

Sie war schon immer ein fixer Bestandteil in der Ayurveda und chinesischen Medizin, seit Jahren erobert sie auch in unserem Bewusstsein ihren festen Platz. In der asiatischen Küche hat sie ihren Eroberungsweg angefangen und ist jetzt auch in der Volksheilkunde angekommen.

In der Volksheilkunde wird sie für Verdauungsprobleme sowie bei Erkältungen eingesetzt.
Bei Migräne wird Ingwer erfolgreich verwendet. Doch Vorsicht, bei Gallensteinen!

Tee Zubereitung:
Für eine große Tasse Tee, eine Scheibe von einer frischen Ingwerknolle mit heißem Wasser übergießen und ca. 8 Minuten ziehen lassen, abgießen und schluckweise trinken, eventuell etwas Zitronensaft beigeben.

 

Die Vollendung der Honigmedizin:

  • den Honigtopf im Wasserbad erwärmen, bis der Honig flüssig wird.

  • abseihen

  • in Gläser füllen

  • etikettieren

  • im Bedarfsfall verwenden