Braunibraunbärhustenmedizin – Teil 7

WeissiEisbär und Herr Karl

Auf der Waldwiese toben die Bienen und Schmetterlinge über die Blumen und haben Spaß, die Marienkäfer krabbeln auf den Blättern rauf und runter. Was es alles zum Entdecken gibt, freut sich der kleine Eisbär. In der Heimat von WeissiEisbär sieht es ganz anders aus. Das ewige Eis mit seinen Bewohnern, der wunderbare weiße Schnee träumt er, seine Freundin das Robbenmädchen Emmi, was wird sie gerade machen? Ohne mich?

Hoppla, auhweh der kleine Bär stolpert über eine Baumwurzel und fällt hin, im Wald gibt es viele Hindernisse die er vom Polar nicht kennt. Jetzt sitzt er ganz alleine auf der Erde und sein Fuß tut ihm weh. WeissiEisbär schaut sich seinen Fuß genauer an und sieht eine kleine Verletzung. Ich muss tapfer sein, denkt er sich traurig und putzt sich die Nase. Plötzlich hört er ein rascheln im Gebüsch.Mutig dreht er sich um und sieht einen kleinen schwarzen Vogel mit einem gelben Schnabel und einem Hut am Kopf. Hast du mich aber erschreckt, sagt erleichtert WeissiEisbär. Das wollte ich nicht, ich habe dich hinfallen sehen und dachte mir, du brauchst Hilfe. Übrigens, mein Name ist Herr Karl und ich bin eine Amsel.

Herr Karl sieht sich die Verletzung des kleinen Bären an und stellt fest, es muss ein Waldpflaster her. Im Wald und auf der Wiese gibt es immer wieder die tollsten Helfer für alle Fälle, bestätigt Herr Karl.

Er sieht sich kurz um und auf eins, zwei, drei hat er ein schmales, spitzes Blatt gefunden und erklärt dem überraschten Bären, dies sei ein Pflaster. Wald- oder Indianerpflaster nennen wir hier diese Pflanze. Er zerwuzelt es zwischen seinen Flügeln und legt das feuchte Blatt auf die Wunde des tapferen Bären. Jetzt noch ein Gänseblümchen verspeisen und alles wird wieder gut.

Jaja, das Gänseblümchen kenn ich schon, behauptet ganz stolz der Bär, Herr Karl ist zufrieden.

Was macht ein Eisbär im Wald, fragt sich jetzt der Herr Karl, denn so einen weißen, kleinen Kerl hat er noch nie gesehen.

 

Der Spitzwegerich

In der Naturheilkunde bekannt als Schleimlöser im Hustensaft, jedoch kann diese Pflanze viel mehr.

Bei Insektenstichen ist sie ein geschätzter Ersthelfer, das Blatt zerreiben und auf die betroffene Stelle geben, es kühlt, nimmt den Juckreiz und wirkt zusammenziehend, auch bei kleinen Verletzungen einsetzbar und sie hat auch eine entzündungshemmende Wirkung.

Die jungen Blätter kannst du in der Küche im Salat oder in der Suppe verwenden.
Der Spitzwegerich ist eine kraftvolle Pflanze und wurde schon von den Kelten eingesetzt.

Der Hustenhonig freut sich über ein  paar Blätter vom Spitzwegerich, die unsere Medizin wieder um ein Stück wertvoller macht.